Rachel Joyce
Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie
Krüger Verlag

Urkomisch, herzerwärmend, musikalisch, sinnlich, tieftraurig, talentiert...  beste Unterhaltung bietet der neue Roman der Engländerin Rachel Joyce. Nach dem Bestseller „Die unwahrscheinliche Reise des Harold Fry“, welcher der Autorin eine Man Booker Prize-Nomination beschert hat, ist ihr ein weiterer Erfolg gelungen.
Frank führt einen ziemlich schäbigen Plattenladen in einem heruntergekommenen Stadtteil mit durchgeknallten Freunden – nur mit Vinyl – CD’s und Kassetten kommen ihm nicht ins Haus. Er kennt jede seiner Platten persönlich, jedes Stück hat eine Geschichte. UND - es grenzt an ein Wunder - Frank hört, welche Musik die Menschen brauchen. Er rettet einen Mann, der gerade von seiner Frau verlassen wurde, mit Aretha Franklins I Say a little Prayer, obwohl der nur Chopin mag. Er verhilft Ehen zu neuem Schwung, lindert Einsamkeit, öffnet Herzen – nur sein eigenes hält er strikt verschlossen.
Bis eines Tages die Frau im grünen Mantel mit den riesigen Augen vor seinem Laden in Ohnmacht fällt. Ihre Musik hört er nicht, aber er beginnt, ihr Musikstunden zu geben. Er erzählt ihr, was ihm die Musikstücke bedeuten – und das ist die grosse Stärke dieses Buches. Sie werden ihre alten Platten aus der verstaubten Kiste holen und andächtig auf den Plattenteller legen, um zu hören, was sie bisher noch nie in diesem Stück gehört haben. Und Sie werden den liebeswerten schrägen englischen Humor lieben.

»Dieser Roman ist so wunderbar und tiefgründig wie die Musik, die jede Seite davon durchdringt«. The Boston Globe